Atemübungen

Jeder von uns hat in seiner Atmung ein bestimmtes Muster, das sich im Laufe seines Lebens geprägt hat. Wenn wir nun beginnen, ganz bewußt tief ein- und auszuatmen, so kommt es automatisch zu einer Bauchatmung, wir bekommen mehr Sauerstoff in unsere Lungen und damit auch in unseren Blutkreislauf. Wir erleichtern damit den roten Blutkörperchen ihre Arbeit beim Sauerstofftransport und auch das Gehirn wird uns diese zusätzlich Zufuhr danken. Durch die tieferen Atemzüge brauchen wir auch mehr Zeit dazu, die Atmung wird ruhig - und das wiederum übeträgt sich auf unseren psychischen Zustand. - Wir entspannen.

Meditation

Zumeist denkt man dabei wahrscheinlich zunächst an ewig langes unbequemes Sitzen. Dazu kann allerdings auch autogenes Training zählen, Phantasiereisen mit Musik, bestimmte Einschlafrituale oder auch Atemübungen.

Ein weiterer Aspekt können auch aktive Meditationen sein. Osho hat gerade für uns Menschen aus der industrialisierten Welt Meditation geschaffen, bei denen ganz bewußt mit einem Bewegungsteil begonnen wird und im Lauf der Meditation langsam zur Ruhe und in die Stille gelangt.

Auf alle Fälle sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass diese Meditationsübungen nicht von heute auf morgen funktionieren, sondern dass es schon eine Zeit lang dauert, um die Gedanken wirklich einfach nur kommen und gehen zu lassen.

Feldenkrais

Mit der Feldenkrais-Methode erhält das Nervensystem Impulse, um alte Muster bewußt zu erkennen und neue zu entdecken. Damit soll unsere eigene Körperwahrnehmung verfeinert werden. Mit diesem Lernprozess wird es möglich, auch den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Bewußtheit in der Bewegung führt zum Einklang mit sich selbst und mit der Umwelt. Dies führt zu einem besseren Wohlbefinden auf allen Ebenen und es entsteht eine neue Beweglichkeit und Lebendigkeit in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht.

Qi Gong

gehört zu den 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (Qi Gong, Massage, Ernährung, Akupunktur, Kräutertherapie) und soll eine Verbindung zwischen Körper, Atmung und Geist herstellen.

Die Übungen werden mit langsamen Bewegungen ausgeführt, die den Kreislauf regulieren und Muskelverspannungen lösen. Ein Training für Körper, Geist und Seele, das die Energie (Qi) harmonisiert und zum Fliessen bringt.

progressive Muskelentspannung nach Jacobsson

Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willkürliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Es werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen.

Ziel ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung. Mit der Zeit lernt man, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer man dies möchte. Ausserdem können durch die Entspannung der Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung reduziert werden, wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern. Darüber hinaus können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert und damit Schmerzzustände verringert werden.

bioenergetische Übungen

Im allgemeinen versteht man unter Bioenergetik Übungen, die zur bewussten Körpererfahrung und für eine allgemeine Verbesserung des Wohlbefindens und des Abbaus von Stress eingesetzt werden. In beiden Fällen werden Bewegungen ausgeführt, die das natürliche Bewegungspotential des menschlichen Körpers nutzen.
zurück