Drogenküche Bewegung

Das Schlagwort Lebensqualität beinhaltet sicherlich auch ein gewisses Maß an Selbständigkeit.

Durch regelmäßige Bewegung wird auch der menschliche Hormonhaushalt positiv beeinflußt. Bereits nach ca. 30 Minuten Bewegung werden vermehrt Serotonin und Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet. Diese Stoffe wirken entspannend und regen die Kreativität und die Phantasie an. Weiters bauen sie Stress ab und stärken das Immunsystem auf ganz natürlichem Weg.

die richtige Dosierung

Wenn Sie trainieren und anschließend völlig erschöpft und ausgelaugt sind, dann werden Sie wohl so rasch nicht wieder etwas tun. Das Training hat Ihnen nichts weiter als Stress gebracht.

Wenn das Training allerdings für Sie zwar eine Anstrengung bedeutet, Sie sich hinterher angenehm erschöpft und müde fühlen, dann war es positiv. Der Kopf wird frei, ihre Muskulatur entspannt sich, sie können Ihren Körper wahrnehmen. Ist es dann vielleicht nicht auch so, dass auf einmal der Himmel blauer erscheint, die Wiese grüner, die Blumen duften stärker, die Probleme des Alltags fühlen sich leichter an?

Am Ende eines solchen Trainings sollte dann ganz bewußt auch eine Erholungsphase eingebaut werden als aktiver Bestandteil. Ruhen Sie sich aus auf die Art und Weise, die Ihnen gut tut. Vielleicht gehen Sie in die Sauna oder nehmen eine warme Dusche oder Sie legen sich einfach ein wenig nieder, sehen fern, hören Musik oder lesen ein Buch .....

Trainieren Sie nicht so lange, bis Sie nicht mehr können und fast umfallen vor Erschöpfung, sondern hören Sie vorher auf. Wenn Sie genau auf Ihren Körper achten, dann werden Sie seine kleinen Zeichen auch erkennen, mit denen er Ihnen das mitteilen wird.

Freuen Sie sich über das Geleistete!

Das ist die beste Motivation! Damit wird das Vertauen zwischen Körper und Geist wieder hergestellt.

Ausserdem ist seit langem wissenschaftlich erwiesen, dass unsere Leistungsfähigkeit von äußerlichen und innerlichen Einflüssen wie Schmerzen, Emotionen, Stress, Unbehagen und Freude abhängig sind.

positives Fühlen und Denken

Sicherlich hat jeder von Ihnen schon zur Genüge Sätze gehört wie "Du mußt positiv denken!" - "Du mußt einfach nur an Dich glauben!" - "So schlimm ist das doch gar nicht!" usw. Das ist sicherlich richtig.

Sie sollen allerdings nicht ab sofort die Welt nur mehr durch eine rosarote Brille betrachten. Wichtig ist, dass Sie lernen, Ihre Blicke auch woanders hin zu richten, eine bestimmte Sache von einer anderen Seite zu betrachten. Vielleicht von der Seite Ihres Partners oder Ihrer Kinder, vielleicht von der Seite Ihrer Freunde, oder vielleicht auch von einer ganz anderen, neutralen Position aus. Sie werden erkennen, dass da dann ganz neue Ideen und Gedanken kommen können.

Wollen Sie sich sagen "Ich kann das nicht mehr" oder "Mein Leben ist so sinnlos geworden."? Oder möchten Sie lieber zu den Menschen zählen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht immer auf fremde Hilfe angewiesen sind? Also verscheuchen Sie die bösen Geister und lernen Sie, positiv zu denken - und was noch wichtiger ist, positiv zu fühlen.

Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Selbstvertrauen hängen nämlich ganz entscheidend davon ab, wie Sie sich fühlen - und das ist auch bei ganz jungen Menschen so. Vermittelt Ihnen Ihr Körper ein positives Grundgefühl - wie z. B. nach sportlicher Betätigung und Bewegung - dann haben Sie es eigentlich schon geschafft.

Beim positiven Denken sehen Sie zwar in eine Richtung, die schön für Sie ist, aber daneben nehmen Sie immer noch die Grauzonen wahr. Es ist mehr oder weniger ausschließlich Ihr Gehirn beteiligt. Beim positiven Fühlen hingegen vermittelt Ihnen Ihr Körper Signale eines angenehmen Körperempfindens, Sie sind unternehmungslustig, fröhlich, interessiert an Ihrer Umwelt, Sie nehmen das Schöne im Leben wahr und schaffen vielleicht dann auch noch, den Augenblick zu genießen. Mit einem Wort, Sie fühlen sich in Ihrer Haut wohl! - Und das ist Lebensqualität!

Das sollte doch Ansporn genug sein, wieder einmal von ganzem Herzen zu lachen und spüren, wie gut das tut!

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